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Preis der Diana: Das deutsche Stutenderby im Porträt

⏱️ Lesezeit: 5 Minuten

Der Preis der Diana – das „Stutenderby“ oder die „Deutschen Oaks“ – ist das älteste klassische Galopprennen Deutschlands: Er wird seit 1857 gelaufen, steht ausschließlich dreijährigen Stuten offen und führt seit 1977 über 2.200 Meter. Mit 500.000 Euro Preisgeld ist der Henkel-Preis der Diana nach dem Deutschen Derby das am zweithöchsten dotierte Galopprennen des Landes. Die 168. Auflage findet am Sonntag, 2. August 2026, auf dem Düsseldorfer Grafenberg statt.

🏇 Das Wichtigste in Kürze

  • Seit 1857 – älter als das Deutsche Derby und damit Deutschlands älteste Klassik-Prüfung
  • Nur für dreijährige Stuten: jede hat genau eine Chance im Leben
  • 500.000 Euro Dotierung – höchstdotiertes Stutenrennen Deutschlands (Stand: 2026)
  • Seit 2006 in Düsseldorf-Grafenberg unter dem Patronat von Henkel, Gruppe I seit 2001
  • Termin 2026: Sonntag, 2. August – bis zu 20.000 Besucher werden erwartet

Was ist der Preis der Diana – und für wen ist er ausgeschrieben?

Der Preis der Diana ist das Pendant zum Deutschen Derby für Stuten: eine Zuchtprüfung, in der einmal im Jahr die beste dreijährige Vollblutstute des Jahrgangs ermittelt wird – über 2.200 Meter, einmal im Leben. International steht er in einer Reihe mit den Epsom Oaks in England, dem Prix de Diane in Frankreich und den Oaks d’Italia. Die Siegerin steigt schlagartig zum Zucht-Star im Millionenwert auf, denn ein Diana-Sieg adelt die spätere Karriere als Mutterstute wie kaum ein anderer Erfolg. Der Henkel-Renntag am ersten August-Sonntag ist zugleich Düsseldorfs großes Rennsport-Fest – inklusive des traditionsreichen Hut-Wettbewerbs.

Steckbrief: Preis der Diana

Erstmals gelaufen 1857 (Berlin-Tempelhof)
Rennbahn heute Düsseldorf-Grafenberg (seit 2006)
Distanz / Kategorie 2.200 m (seit 1977) / Gruppe I (seit 2001)
Teilnahme nur dreijährige Vollblutstuten
Dotierung 2026 500.000 Euro
Termin 2026 Sonntag, 2. August 2026 (168. Auflage)

Welche Geschichte steckt hinter dem Stutenderby?

Kaum ein deutsches Rennen ist so viel gereist wie der Preis der Diana: Die erste Austragung 1857 gewann Sinope in Berlin-Tempelhof, danach folgten Stationen in Hoppegarten und Berlin-Grunewald, ab 1947 Düsseldorf, von 1948 bis 2003 Mülheim an der Ruhr, zwei Jahre Hamburg – und seit 2006 die heutige Heimat auf dem Grafenberg mit Henkel als Sponsor. Sportlich schrieben Ausnahmestuten Geschichte: Nereide gewann als erste Stute Diana und Derby in Rekordzeit, die legendäre Schwarzgold unterbot deren Diana-Rekord 1940. Erst 2001 stieg das Rennen in die Gruppe I auf – seither hat es sich als eines der bedeutendsten Stutenrennen Europas etabliert.

🎯 Baden-Galopp-Einordnung

Die Diana ist züchterisch das vielleicht wichtigste Rennen des Jahres: Während Derbysieger oft in den Export gehen, bleiben Diana-Siegerinnen häufig als Mutterstuten in der deutschen Zucht – ihr Erbe wirkt über Generationen. Wer die deutsche Vollblutzucht verstehen will, liest die Diana-Siegerliste wie ein Stammbuch. Und sportlich gilt: Die Stuten-Form aus der Diana trägt oft bis in den Herbst – wie Alpinistas Beispiel im Preis von Europa zeigt.

Häufige Fragen zum Preis der Diana

Wann findet der Preis der Diana 2026 statt?

Am Sonntag, 2. August 2026, auf der Galopprennbahn Düsseldorf-Grafenberg – es ist die 168. Auflage des Rennens.

Warum dürfen nur Stuten starten?

Der Preis der Diana ist die klassische Zuchtprüfung für dreijährige Stuten – das weibliche Gegenstück zum Deutschen Derby. So wird die beste Stute des Jahrgangs unter fairen Bedingungen ermittelt.

Wie hoch ist die Dotierung?

500.000 Euro (Stand: 2026) – mehr als bei jedem anderen Stutenrennen in Deutschland und die zweithöchste Dotierung im deutschen Galopprennsport insgesamt.

Ist der Preis der Diana älter als das Deutsche Derby?

Ja: Die Diana wird seit 1857 gelaufen, das Deutsche Derby seit 1869 – die Diana ist damit Deutschlands ältestes klassisches Rennen.

Was solltest du als Besucher wissen?

Der Henkel-Renntag ist ein Familien- und Gesellschaftsereignis mit Hut-Wettbewerb und bis zu 20.000 Besuchern – Tickets und Programm gibt es beim Veranstalter. Wett-Grundlagen für den Renntag findest du in unserem Ratgeber Pferdewetten für Einsteiger.

Fazit: Der Preis der Diana verbindet 169 Jahre Geschichte mit höchstem Sport: seit 1857, nur für dreijährige Stuten, 500.000 Euro, Gruppe I. Am 2. August 2026 fällt auf dem Grafenberg die Entscheidung der 168. Auflage – eine Woche später folgt mit dem Großen Preis von Berlin das nächste Gruppe-I-Highlight, alle Termine in unserem Rennkalender.

Quellen

Quelle Was sie belegt Datum
Henkel-Renntag (Veranstalter-Partner) Termin 2026, 168. Auflage, 500.000 €, 2.200 m Juli 2026
Düsseldorfer Reiter- und Rennverein Geschichte seit 1857, Renncharakteristik Juli 2026
Deutscher Galopp e.V. Distanz seit 1977, Gruppe I seit 2001 Juli 2026

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Maik Möhring

Maik Möhring

Chefredakteur · Rennberichte, Große Rennen & Wett-Wissen

Maik Möhring ist Gründer und Chefredakteur von Baden-Galopp. Er verantwortet die Berichterstattung zu den großen Rennen – vom Deutschen Derby bis zum Großen Preis von Baden – sowie das Wett-Wissen-Ressort. Sein Anspruch: jede Zahl belegt, jede Quote mit Stand-Datum, kein Buchmacher-Sprech.

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